"Wir dürfen die Ruhe nicht verlieren"

Marvin Ducksch im kicker meets DAZN-Podcast

Marvin Ducksch geht nach Abpfiff gegen Leverkusen über den Platz.
Trotz eines schweren Abends in Leverkusen war Ducksch am Montagmittag im kicker meets DAZN-Podcast zu Gast (Foto: W.DE).
Profis
Dienstag, 16.04.2024 / 16:00 Uhr

Von Moritz Studer

Die Nacht war kurz. Nach der Niederlage gegen Leverkusen reiste der SV Werder am späten Sonntagabend mit dem Bus zurück an die Weser. Während sich Sitznachbar Mitchell Weiser auf verschiedenen Endgeräten von Basketball und Golf unterhielten ließ, kam Marvin Ducksch zumindest für eine Stunde zur Ruhe, bevor es zurück in Bremen endlich ins eigene Bett ging. Doch schon am Montagmorgen bat das Trainerteam die Grün-Weißen zur Regeneration ins wohninvest WESERSTADION, anschließend nahm sich Ducksch die Zeit, um im Podcast kicker meets DAZN über die aktuelle Phase mit dem SVW zu sprechen.

Sicherlich hätte sich der gebürtige Dortmunder einen besseren Zeitpunkt vorstellen können, um die Fragen der Moderatoren Alex Schlüter und Benni Zander zu beantworten. Immerhin spielte sich der Stürmer in den Fokus der Nationalmannschaft und nahm mit seinen Toren und Vorlagen eine wichtige Rolle für den Aufschwung seines Teams im Winter ein.  Mittlerweile wartet Werder jedoch schon seit sieben Spielen auf einen Sieg. „Wir haben in jedem Spiel unterschiedliche Dinge vermissen lassen – es hat immer irgendwas gefehlt“, analysiert Ducksch, der selbst zuletzt Anfang Februar in Mainz traf. „Ich versuche immer wieder in Situationen zu kommen, was mir in den letzten Spielen nicht gelungen ist. Ich mache weiter und bin mir sicher, dass ich mich in den nächsten Spielen belohnen werde.“

Der Situation bewusst, aber mit Ruhe bei der Arbeit

Einen Störfaktor für die ausbleibenden Ergebnisse sieht der 30-Jährige in der großen Rotation, die zuletzt durch Verletzungen und Sperren erzwungen war. Dass Kapitän Marco Friedl und Verteidiger Anthony Jung nach ihren abgesessenen Sperren für das bevorstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wieder zur Verfügung stehen, ist ein positiver Ausblick für den Saisonschlussspurt. „Wenn du jede Woche drei, vier Ausfälle hast und rotieren musst, tut das der Mannschaft weh“, sagt Ducksch. „Wir haben immer betont, dass wir jeden Spieler brauchen und die Jungs, die reingekommen sind, haben ihre Chance auch genutzt - trotzdem hat ein kleines Stück gefehlt. Jetzt kommen mindestens zwei weitere Spieler zurück, die sehr wichtig für uns sind.“

Durch die ausbleibende Punktausbeute spürt der SVW langsam den Atem des Relegationsplatzes in seinem Nacken. Insbesondere der 1. FSV Mainz 05 präsentiert sich in einer formstarken Verfassung und hat den Kontakt zum rettenden Ufer wiederhergestellt. Für die Grün-Weißen kommt es nun darauf an, den Blick bei sich selbst zu behalten. „Wir sind immer noch in einer guten Ausgangslage“, erklärt Ducksch. „Jedem ist bewusst, dass die Situation vor zwei Monaten anders aussah – die Sinne sind geschärft. Trotzdem müssen wir weitermachen und dürfen die Ruhe nicht verlieren. Wir haben alles in der eigenen Hand und das müssen wir nutzen.“

 

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